Mittwoch, 12. Januar 2011

Victory!

Ok, kommt für einen Deutschen vielleicht falsch rüber, wenn man diese Überschrift wählt, aber das ist so ziemlich genau das Gefühl, das ich grade ausdrücken möchte. Sieg über Routeburn und Greenstone Track, 5 Tage und 65km zum Teil hochalpiner Kampf mit dem inneren Schweinehund. Aber nicht weil der Track so schwer war, ne, weil meine Schmerzmittel, die mir der Arzt in Te Anau verschrieben hat nicht wirklich geholfen haben. Und auch die Akkupunkturbehandlung des Physiotherapeuten konnte nur begrenzt helfen. Zudem habe ich gigantische Blasen gelaufen, so dass ich später unter den anderen Wanderern auf dem Track als "der Deutsche mit den unglaublich schlimmen Blasen" bekannt war und mitleidige Blicke in den Hütten erntete.
Aber trotz allem, es war fantastisch. Ich hatte 5 Tage das beste Wetter, was man sich so wünschen kann, einige würden sagen "Kaiserwetter", was ziemlich ungewöhnlich ist für diese Region. Der Fjordland Nationalpark, den ich ja auch zum Teil durchquert habe, hat ca. 200 Regentage/Jahr. Also einmal mehr Glück beim Wandern. Fleißige Leser werden sich vielleicht noch daran erinnern, das ich mal geschrieben habe, das einem bei der Landschaft und dem Erlebten schnell die Superlative ausgehen bzw. diese an Bedeutung verlieren durch zu häufigen Gebrauch. Für diesen Bericht könnte ich sie alle nochmal auspacken, glaubt mir. Das war trotz der Schmerzen die schönste Wanderung meines Lebens. Bisher! Es kommt noch der Abel Tasman Track, der aber wohl nicht wirklich zu vergleichen sein wird, da ich mit dem Kajak unterwegs sein werde. Den Rees-Dart Track werde ich wohl wegen meiner Schulter und den Blasen absagen müssen. Das ärgert mich schon sehr. Hoffentlich werden mich ein paar Massagen schnell wieder fit werden. Vor dem Track hat es leider nicht mehr geklappt damit (deshalb der Arzt und Physiotherapeut in Te Anau), da mein Travelmate heute den Gipfel des Mt. Cook besteigen will.
Vielleicht komme ich in den nächsten Tagen noch dazu, die Bilder zu kommentieren. Seht erst mal selbst.
























1 Kommentar:

  1. So wie ich das von hier beurteilen kann, haben sich die Schmerzen allein für die Fotos gelohnt.

    lg Marco

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