Da es in den Catlins am Porpoise Beach nicht mit dem Surfen geklappt hat (wieder mal ein angehängter Feiertag), wollte ich dafür auf dem Weg nach Te Anau surfen gehen. Und tatsächlich traf ich auf einen super Beachbreak mit idealem Swell in der Colac Bay. Nur leider gabs wieder mal keine Boards zu leihen. Mir hat wirklich das Herz geblutet. So viele Surfer im Wasser, der ideale Tag und ich konnte wieder nur zuschauen. Da läuft irgendwie was falsch, dachte ich nur.
Bin dann weiter Richtung Fjordland National Park, zum tiefsten See von Neuseeland, Lake Hauroko. Dort habe ich nach Kiwi-Art in Flipflops einen Gipfel bestiegen, um die grandiose Aussicht zu genießen. Es hat sich gelohnt, wie ihr seht. Das Panorama war wunderbar:
Übrigens habe ich nicht die Flipflops gewählt, weilich so unglaublich hart bin. Ich habe immernoch ziemlich schlimme Blasen von meiner Ben Lomond Besteigung an Sylvester. Und in zwei Tagen will ich den Routeburn Track starten. Das kann noch ein Problem werden. Zudem bin ich jetzt seit 4 Tagen auf Schmerzmitteln, da ich mir einen Nerv in der rechten Schulter eingeklemmt habe. Zumindest denke ich das. Und leider wirkt die Chemie nicht wie sie soll. 800mg Ibuprofen plus 25mg Diclofenac reichen zumindest nicht aus, um es erträglich zu machen. Morgen treffe ich Petra in Queenstown wieder. Hoffentlich wird es mit einer professionellen Massage besser, sonst muss ich den Routeburn canceln. Drückt mir die Daumen.
Und wünscht mir gutes Wetter für morgen früh! Da will ich nämlich mit dem Boot auf den Milford Sound raus. Und hier regnet es seit 24 h durch. Leider habe ich dadurch auch die tolle Landschaft auf dem Weg nach Te Anau verpasst. Nur Nebel und Regen, Regen, Regen. Die Berge waren wie unsichtbar für mich.
Zum Einen freu ich mich wahnsinnig auf all die Sachen, die noch kommen, zum Anderen ist die Enttäuschung jedesmal ziemlich nah, das doch etwas dazwischen kommt. Reiseleben halt.
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