Ok. Ist etwas schwierig hier mit dem Internet. Muss mich also leider beeilen und kurz fassen. Nach meinem letzten Post war ich zunaechst bei Goat Island schnorcheln. War wirklich sehr interessant. Habe neben den uns begleitenden grossen Snappern auch 7 oder 8 grosse Adlerrochen gesehen. Scnorcheln ging aber nur mit 5mm Wetsiute. 16 Grad hatte das Wasser an der Ostkueste.
Nach einem Blick auf mein Konto habe ich dann aber notgedrungen beschlossen, etwas die neuseelaendische Exportwirtschaft anzukurbeln und meinen ersten Job gegen Bezahlung anzunehmen. Das Surfen in Ahipara ist erst mal aufgeschoben. Bin daher in die Bay of Islands nach Kerikeri gefahren und arbeite hier auf einer Kiwifarm und dort in der Packhalle. Mann hat selbstverstaendlich mein Talent sofort erkannt und laesst mich die Spitzenklasse packen. Germans are so efficient!
Am Tag gehen so ca. 7000 bis 8000 Kiwis durch meine Haende. Damit steigt jeden Tag die Wahrscheinlichkeit, das ihr mal eine aus meiner Hand in Haenden haltet. Also, kauft Klasse 1 Kiwis! Oder auch nicht;)
Im Uebrigen, die Kiwi gold werden hier meist mit Schale gegessen, versuchts mal.
Der Job ist nicht wirklich intellektfordernd, erst recht nicht foerdernd, wenn ihr versteht, was ich mein. Gibt halt Geld. Bekomme 13,50 NZ$/h. Leider ist dieses Jahr die gesamte Erntezeit um 1,5 Monate nach vorne verschoben und endet dementsprechend auch frueher, so dass in Kerikeri wahrscheinlich nur noch hoechstens 2 Wochen Arbeit ist. Habe aber vielleicht die Moeglichkeit ueber einen hier kennengelernten Kiwi namens Dave in Ahipara auf einer Lemonfarm zu arbeiten. Mal sehen was sich da noch entwickelt. Wuerde ja gut in meinem Fahrplan passen.
In Kerikeri werden uebrigens ziemlich viele Sachen angebaut. Mandarinen, Macadamia, Kiwi, Kiwi gold, Avocado, Tamarillo und Parsimmons. Mehr faellt mir grad nicht ein. Nachdem ich bei Goat Island in meinem Van geschlafen habe, wohne ich jetzt wieder in einem Hostel, das wohl mehr als Arbeitslager zu bezeichnen ist. Hier leben nur Backpacker (150!!!!!), die jeden Morgen vom Besitzer des Hostels zu irgendwelchen von ihm vermittelten Arbeitsstellen gebracht werden. Der Besitzer Brian kassiert mit Sicherheit eine fette Provision fuer die Vermittlung der Arbeiter und hat das Ausbeuten der Backpacker im Hostel pefektioniert (zB. teures Internet). Leider ist er aber auch DER MANN mit den besten geschaeftlichen Beziehungen hier, so dass er einem auch am besten einen Job vermitteln kann. Wahrscheinlich besser als das hiesige Arbeitsamt, wurde mir gesagt. So profitiert dann doch jeder, der Eine halt mehr! Sieht man an der fetten Yacht vorm Haus.
Hatte gestern einen freien Tag und war angeln. Mit meinem Van habe ich auch eine kleine Angelrute erstanden. Habe mich in Kerikeri Inlet ans Ufer gestellt und mein Glueck im stroemenden Regen versucht. Und tatsaechlich, zwei Fische habe ich gefangen. Hatten nur leider nichts mit den grossen Snappern zu tun, die ich beim Schnorcheln gesehen habe. Nachdem mir einer meiner Fische von einer verdammten Moewe gestohlen wurde, hing meine Angel fest. Leider war ich staerker als die Angel. Habe jetzt keine Angel mehr! Muss ich wohl nochmal was investieren. War kein schoener Tag.
Ok, wie schon erwaehnt, kostet das Internet hier ziemlich, so dass ich an dieser Stelle Schluss mache.
Weiss noch nicht, ob ich hoffe, das ich hier noch lange Arbeit finde;)
Montag, 24. Mai 2010
Sonntag, 16. Mai 2010
Aufbruch nach Norden
Morgen gehts los. Es ist mein letzter Abend in der Luxusherberge in Piha, der mit einem saftigen Steak abgeschlossen wurde. Hier moechte man wirklich laenger bleiben, wie auch viele der Gaeste immer wieder anmerken und auch an der Pinwand auf kleinen Zetteln geschrieben haben. Gegen Ende meines Neuseelandaufenthaltes moechte ich nochmal wieder kommen, das steht fest.
Hatte mir in den letzten Tagen etwas Sorgen wegen meines Autos gemacht, weil es ein paar mal nicht ansprang. Inzwischen ist die Situation aber geklaert, es lag natuerlich an mir und dem zu haeufig benutzten Choke des Vans. Da habe ich ihn wohl jedesmal ertraenkt, wenn ich den Motor wieder einmal zuviel als kalt interpretiert habe.
Morgen geht es erst mal wieder einen Tag nach Auckland, wo ich ein Paar Sachen erledigen muss: Post an meinem alten Hostel abholen (Steuernummer, Autoregistrierung und Mitgliedsausweis des AA), kurze Hose kaufen (habe definitiv eine zu wenig mitgenommen) und ordentlich Einkaufen, da ich gerne flexible sein moechte und die Wege zum naechsten Supermarkt teilweise doch sehr lang sind.
Als erstes wird es wohl Richtung Ahipara gehen, Richard besuchen und Surfen lernen. Was dazwischen noch kommt, oder auch danach, habe ich offen gelassen. Herrlich, diese Freiheit!
Trotz aller Freiheit, das Leben ist auch hier nicht umsonst. D.h., ich muss mir bald mal einen bezahlten Job suchen, um die Reisekasse aufzubessern. Wenn sich allerdings die Gelegenheit ergibt, in Ahipara oder Umgebung zu wwoofen (hatte es meine ich schonmal erklaert, aber nochmal: 4-5h/Tag arbeiten auf einem Biohof fuer Unterkunft und Verpflegung), mache ich das natuerlich. Nach Feierabend surfen oder sonst was, klingt doch perfekt! Mal sehen, was draus wird.
Auf dem Weg nach Norden wird mich Haik uebrigens begleiten. Haben den selben Weg, und ich spare auch noch Spritkosten. So hat jeder was davon.
Da ich nicht weiss, wann ich das naechste mal wieder ins Internet kann, koennten die naechsten Posts vielleicht etwas laenger auf sich warten lassen.
Bye bye, Piha.
Hatte mir in den letzten Tagen etwas Sorgen wegen meines Autos gemacht, weil es ein paar mal nicht ansprang. Inzwischen ist die Situation aber geklaert, es lag natuerlich an mir und dem zu haeufig benutzten Choke des Vans. Da habe ich ihn wohl jedesmal ertraenkt, wenn ich den Motor wieder einmal zuviel als kalt interpretiert habe.
Morgen geht es erst mal wieder einen Tag nach Auckland, wo ich ein Paar Sachen erledigen muss: Post an meinem alten Hostel abholen (Steuernummer, Autoregistrierung und Mitgliedsausweis des AA), kurze Hose kaufen (habe definitiv eine zu wenig mitgenommen) und ordentlich Einkaufen, da ich gerne flexible sein moechte und die Wege zum naechsten Supermarkt teilweise doch sehr lang sind.
Als erstes wird es wohl Richtung Ahipara gehen, Richard besuchen und Surfen lernen. Was dazwischen noch kommt, oder auch danach, habe ich offen gelassen. Herrlich, diese Freiheit!
Trotz aller Freiheit, das Leben ist auch hier nicht umsonst. D.h., ich muss mir bald mal einen bezahlten Job suchen, um die Reisekasse aufzubessern. Wenn sich allerdings die Gelegenheit ergibt, in Ahipara oder Umgebung zu wwoofen (hatte es meine ich schonmal erklaert, aber nochmal: 4-5h/Tag arbeiten auf einem Biohof fuer Unterkunft und Verpflegung), mache ich das natuerlich. Nach Feierabend surfen oder sonst was, klingt doch perfekt! Mal sehen, was draus wird.
Auf dem Weg nach Norden wird mich Haik uebrigens begleiten. Haben den selben Weg, und ich spare auch noch Spritkosten. So hat jeder was davon.
Da ich nicht weiss, wann ich das naechste mal wieder ins Internet kann, koennten die naechsten Posts vielleicht etwas laenger auf sich warten lassen.
Bye bye, Piha.
Freitag, 14. Mai 2010
Das Leben ist schoen!
So koennte es von mir aus gerne weitergehen. 3h/Tag arbeiten und bei schlechtem Wetter frei! In der freien Zeit erkunde ich die Gegend mit kleinen Wanderungen. Da das Hostel am Wochenende ausgebucht ist, bleiben Haik und ich noch bis Montag hier, um ein wenig zu helfen. Muss sagen, koennte schlimmer sein;)
Gestern und heute war gutes Wetter, 21 Grad und Sonne. Habe das natuerlich genutzt und bin gestern das erste Mal schwimmen gewesen. Naja, ich habe es versucht. Die Wellen und die starke Unterstroemung am Piha Beach lassen den Versuch eher zum Extremsport ausarten. War trotzdem eine erfrischende Premiere. Habe den ganzen Nachmittag am Strand verbracht. Da Ebbe war, habe ich die Gelegenheit genutzt und fuer das Abendessen Gruenschalenmuscheln gesammelt. Sehen aus wie sehr grosse Miesmuscheln, aber halt gruen. Wurden in Sauvignon blanc (auf dem Weingut in der Naehe gekauft) mit Zwiebeln und Petersilie gekocht. Very delicious!
Heute bin ich den Zion Hill Track gelaufen. Bin am beruehmten ("Das Piano" wurde hier gedreht) Karekare Beach Die Haelfte des Weges war eine Duenenwanderung an der Pararaha Bay entlang. Der schwarze Strand ist einfach unglaublich riesig. Eigentlich darf ich nur noch in Superlativen schreiben, so schoen war es! Leider wuerde der haeufige Gebrauch inflationaer wirken, also stellt euch einfach Alles super beeindruckend vor und potenziert das dann in Gedanken mit 10. Ihr seht natuerlich auch ein paar Fotos von der Wanderung weiter oben. Ganz besonders war, das vom Wasser aus gehend zuerst ein ganzes Stueck schwarzer Sand (Strand) kommt, dann schwarze Duenen mit hellem Gras und noch etwas weiter zwischen den Duenen Suesswassertuempel, kleine Seen und Bachlaeufe kommen. Diese sind mit Schilf und Wasserlinsen bewachsen und beherbergen viele Enten und andere Wasservoegel. Dann schliessen sich steile Berg an, ueber deren bewaldete Grate (sehr schoener Wald, ungewoehnliche Pfanzen!) dann der Rueckweg verlaeuft. Und zwischendurch fantastische Aussichten! Eigentlich will ich ja kein Fototourist sein/werden, aber hier kann man gar nicht anders, als ein paar Eindruecke festzuhalten. War echt ein toller Tag. Und das alles an meiner ersten Station ausserhalb Aucklands. Was muss mich noch erwarten, wenn alle dauernd von anderen Orten schwaermen, wo ich noch hin moechte!
Naeh, wat is dat schoen he!
Sonntag, 9. Mai 2010
Piha Beach II
Hier einige Surfimpressionen vom Piha Beach und ein Bild vom Wald, wie er hier typischerweise aussieht. Keine Ahnung warum, aber die Bilder sehen nach dem Hochladen dunkler aus. Bemueht eure Fantasie. Das Wetter soll uebrigens ab Morgen besser werden. Hoffen wir mal, das die Kiwi-Wetterfroesche besser sind als die Deutschen.
Ich muss dauernd darueber nachdenken, wie ich preisguenstig und gut surfen lernen kann. Leider sieht es im Moment nicht danach aus, das es hier am Piha Beach klappt. Zudem wird mir davon abgeraten, hier mit dem Surfen anzufangen, da die Wellen sehr schwer (crazy waves) sind und eine sehr starke Stroemung vorherrscht. Allerdings ergeben sich andauernd neue Moeglichkeiten. Heute hat mich Richard, ein Mitbewohner im Hostel, zu sich nach Ahipara eingeladen. Dort kann ich sein Longboard benutzen und damit machen was ich will. Eine Lehrerin und die passende Unterkunft (Endless Summer Lodge) weiss er auch schon. Ausserdem ist es weiter im Norden und etwas waermer. Fuer Anfaenger wie mich sollen die Wellen dort genau das Richtige sein. Werde also bestimmt dahin fahren. Ob vor der Bay of Islands oder danach, mal sehen. Herrlich, wenn man sich keinen festen Plan machen muss!! Aber irgendwann werde ich zurueck kommen und die Wellen von Piha reiten, das ist sicher.
Freitag, 7. Mai 2010
Piha Beach
Am Mittwoch habe ich wie geplant den Kauf bzw. die letzten Formalitaeten fuer meinen Camper-Van erledigt. Unter anderem bin ich jetzt Mitglied des neuseelaendischen ADAC, der hier AA heisst. Die Versicherung (gegen Sachschaeden Dritter - Third Party Insurence) habe ich ueber mein Hostel abgeschlossen und so ueber die Haelfte gegenueber meinen Vorbesitzern gespart (256 NZ$). Personenschaeden sind in Neuseeland uebrigens ueber den Staat abgesichert, tolles System. Da mir viele meiner Lebensmittel, unter anderem mein tolles Steak, die ich extra als Grundausstattung fuer meinen Van gekauft hatte, im Hostel geklaut wurden, bin ich dann noch mal einkaufen gegangen. Nach dem Volltanken (Benzin Liter 1 Euro) konnte ich mein erstes Ziel Piha Beach ansteuern. Aber dazu musste ich erst mal aus Auckland rausfinden. Um es kurz zu machen, ich habe mich ganz schoen verfahren. Ausgerechnet in der wahrscheinlich einzigen Gegend Neuseeland, die dermassen dicht besiedelt ist. Die Vororte von Auckland sind riesig und gehen alle in einander ueber. Hauptstrassen sind leider kaum von anderen zu unterscheiden. Mir grossen Umwegen bin ich dann letztendlich doch aus dem Stadtgebiet herausgekommen und war ziemlich rasch in einem dicht bewaldeten bergigen Gebiet. Der Wald hier ist wirklich nicht mit unserem Wald zu vergleichen. Zunaechst mal natuerlich ganz andere Pflanzen, viele Palmen und Drachenbaeume und am beeindruckendsten fuer mich, die riesigen Baumfarne von bis zu 6 Metern Hoehe. Faengt der Wald am Strassenrand an, ist die Vegetation hier so dicht, das man an einer gruenen Wand entlang faehrt. Nur ab und Zu bekam man einen Blick auf die weite Aussicht. Die Strecke fuehrte ueber Berge, von denen man ueber 30 km nach Auckland blicken konnte. Links auf dem ersten Bild sieht man Rangitoto Island im Hintergrund.
Nach einigen Kilometern bekam ich den ersten Ausblick auf Piha Beach. Da ich dort Haik besuchen wollte, die schon seit einer Woche im Piha Beachstay Hostel wohnte und dort fuer ihre Unterkunft arbeitete, rief ich an, das ich gleich da bin. Aber mein erster Weg fuehrte natuerlich zum Strand. Und der ist wirklich der Hammer. Was fuer ein genialer Surfstrand. Die Wellen waren wie zum Willkommen bei meiner Ankunft besonders gross, so dass nur wenige Surfer ihr Glueck versuchten. Und ich bekam meinen ersten Sonnenuntergang am Strand mit, da wir inzwischen schon Abend hatten. Das Wetter war fantastisch und ich bin durch den schwarzen Sand gelaufen und habe den Sonnenuntergang genossen. Bei den grossen Wellen, die regelmaessig riesige Tubes bildeten, wuerde einen Surfer wahrscheinlich die Sehnsucht packen. Fuer alle Surfer ein paar Bilder hier zum Fernweh haben.
Nach Sonnenuntergang holte mich Haik am Strand ab und wir fuhren zum nahen Hostel. Schon der erste Eindruck war der Hammer. Das kann man nun wirklich nicht mehr Hostel nennen. Und das Grundstueck hatte ich da ja noch gar nicht gesehen! Guckt euch mal oben den Link des Hostels an und die angegebenen Bilder. Ich werde die Tage bestimmt auch noch welche machen und online stellen. Denn ich wohne zur Zeit hier. Voellig unkompliziert hat der Besitzer Kent zugestimmt, das ich fuer meine Unterkunft hier arbeiten und den Luxus geniessen darf. Ich muss 3h/Tag arbeiten. Gartenarbeit oder Streichen und das Haus sauber halten. Der Rest ist frei. Muss aber zugeben, die Gartenarbeit ist echt hart! Habe mir extra Arbeitsklamotten gekauft, die auch fuer zukuenftige Arbeiten herhalten sollen. Leider ist das Wetter nach meiner Ankunft nicht mehr sooo gut. Immer bewoelkt und am Wochenende soll es sogar regnen. Aber davon lass ich mir den Aufenthalt nicht verderbe. Mich haelt die Moeglichkeit oben, das der Sohn des Hostelbesitzers Haik und mir vielleicht das Surfen beibringt. Maybe, umsonst;)
Heute war ich uebrigens auf dem Lion Rock, dem riesigen 100 m hohen Felsen am Piha Beach. Leider kann man nicht mehr ganz hoch, da sich zu viele dort das Leben genommen haben, indem sie gesprungen sind. Aussicht war trotzdem super.
So, ich melde mich die Tage wieder. Werde wohl so bis naechste Woche Mittwoch hier bleiben. Naechster Stop wird wohl Bay of Islands sein. We will see.
Montag, 3. Mai 2010
Rangitoto Island
Wenn man ueber die Insel laeuft, kann man nur die vorgegeben Wege nehmen. Nicht etwa, weil da jemand aufpassen wuerde, nein, der Boden der Insel sieht zum grossen Teil noch so aus, wie vor 600 Jahren und besteht aus sehr bizarren Lavaformationen, die zum Teil spitz und scharf sind. Wer da lang laeuft, ist selber schuld. Gut, das es heute nicht so warm war und die Sonne nicht geschienen hat, da die Lava sich sonst enorm aufheizt. Schade natuerlich fuer meine Fotos, sieht dadurch ein wenig trist aus. Man wundert sich wirklich, wie die teilweise sehr alten Baeume Halt auf der groben Lava finden. Im Uebrigen, Jens, wenn du das liest, verzeih mir die Benutzung des Begriffs Lava in dem Zusammenhang. Nur fuers Verstaendnis und fuer alle Klugscheisser wie mir und Jens: es handelt sich um eine basaltische Lava, die auch als Aa-Lava bezeichnet wird;) Wers googlet, wird schnell feststellen, warum man da nicht drueber laeuft.
Die Besteigung des Vulkankegels bis zum Kraterrand war trotz des guenstigen Wetters recht anstrengend, da sehr steil und viele Lava-Brocken. Die Aussicht war wirklich herrlich, was leider auf den Bildern nicht so wirklich deutlich wird. Vielleicht muss ich auch noch was mit der Kamera ueben. Es gab ein tolles Panorama von Auckland.
War uebrigens von 10 bis 15 Uhr unterwegs und habe mir zurueck als Belohnung eine Pizza gegoennt. Zuerst war ich verbluefft, als ich eine fertige Pizza serviert bekam und ca. 10 verschiedene Saucen angeboten bekam + Salz und Pfeffer!? Habe etwas Salz und Pfeffer genommen und leider erst spaeter festgestellt, das die hier anscheinend keine Tomatensauce draufmachen. Hmpf! Haette sich das mit den Saucen auch erklaert!
Die hochgeladenen Fotos geben einige Eindruecke wieder, wie es auf der Insel war bzw. aussieht.
Fuer alle, die es nachmachen wollen: nehmt gute Schuhe mit und genuegend Wasser. Da gibt es keins.
Samstag, 1. Mai 2010
Gute Zeiten, schlechte Zeiten!
Um der Ueberschrift gerecht zu werden, fange ich direkt mal mit den schlechten Neuigkeiten an. Ist ja eh viel spannender, obwohl es mich nicht wirklich betrifft. Also zuerst mal an alle Hessen: Leute, ihr bekommt harte Konkurrenz! Die Kiwis machen Äbbelwoi, und zumal keinen schlechten. Hoffen wir mal, die Ueberschwemmen nicht den Weltmarkt, der ja wohl hauptsaechlich aus Deutschland besteht.
Ok, nun die Zweite schlechte Nachricht fuer ein paar Deutsche. Betrifft eigentlich nur Scooter. Hey, Scooter, ihr werdet gecovert! Natuerlich auf englisch mit Kiwislang. Und es hoert sich immernoch scheisse an! Sorry.
Ok, nun zu einer schlechten Nachricht, was mich angeht. Hey, macht mal Rabatz, damit die Angie was gegen die Griechenlandkrise macht!!! Sonst wird das ein teurer Spass hier fuer mich. Der Euro schiesst ja gradezu in den Keller. Und das habe ich vor allem heute gemerkt, denn....
...I`ve done it! ICH HABE MEINEN VAN GEKAUFT!!!
Endlich! Kostet 2880 NZ$ (sind 1560 Euro nach heutigem Stand). Mehr als ich eigentlich ausgeben wollte, aber ich habe glaube ich einen guten Kauf gemacht. Und hier die Geschichte dazu.
Zuerst mal, es ist wirklich der Van geworden, den ich in meinem Blog verlinkt hatte. Bin also ab Mittwoch Besitzer eines Ford Econovan. Hatte mich heute um 14 Uhr mit den Besitzern verabredet. Aber jetzt mal von Anfang an. Heute Morgen war ich zunaechst mal auf dem Auckland Central Carfair, dem Automarkt am Hafen, der jeden Samstag stattfindet, um mir ein Bild ueber Angebot und Nachfrage zu machen. Es gab viel Angebot und wenig Nachfrage. Gut fuer mich, so konnte ich auf niedrige Preise hoffen. Da der Winter bevorsteht, wollen viele Backpacker und Surfer das Land verlassen und ihr Auto verkaufen. Und einige ganz dringend. Aber dieser Umstand hat leider keinen Einfluss auf die Qualitaet der Angebote. Die waren zum Teil ganz miserabel. Dreckig, ausgelutscht sozusagen. Ich habe ja keine grossen Ansprueche an das Aeussere, aber technisch sollte er doch einen passablen Eindruck machen. Schliesslich will ich ja nicht dauernd in die Werkstatt, was den guenstigen Einkaufspreis hinfaellig machen wuerde.
Letzt endlich habe ich dann mit zwei Favoriten eine Probefahrt gemacht, da ich mich nicht zu sehr auf meine Verabredung mit den Verkaeufern am Mittag verlassen wollte.
Und so kams zur Premiere. Das erste Mal linksfahren. Natuerlich sind mir alle prophezeiten Anfaengerfehler passiert. Nach dem Abbiegen war ich ploetzlich auf der rechten Seite (2x passiert), was aber nicht schlimm war, da kein Verkehr. Aber ein gehoeriger Schreck ist es dann doch, wenn mans denn merkt. Ok, und selbstverstaendlich habe ich mir vorgenommen, nicht den Scheibenwischer zu betaetigen, wenn ich blinken moechte. Ist zweimal gutgegangen, dann ist es passiert. Wird wohl nicht das letzte Mal gewesen sein. Das mit der falschen Seite hoffentlich schon;)
Ok, mein Favorit vom Carfair war dann letztlich ein Toyota Estima, der zwei sehr netten Deutschen gehoert. Nachteil: es war ein Diesel mit 440k km (Automatik), der etwas kleiner als der Ford ist und somit auch fuer mich, wenn ich aufrecht auf dem Bett sitzen will, zu niedrig ist. Andererseits hatte er viele Vorteile, was die Ausstattung angeht. Im Prinzip war alles da, was das Camperherz begehrt. Angefangen bei einer Angel, Kuechenequipment, Sonnensegel, kleine Bibliothek...usw. Da die beiden Besitzer auch wirklich sehr sympathisch wirkten und der technische Zustand einwandfrei erschien, zaehlte ich den Van zu den engeren Favoriten.
Uebrigens, warum ich keinen Diesel haben will: in Neuseeland muss man sich die gefahrenen Kilometer erkaufen, d.h. man muss sich ein Kilometerguthaben kaufen. Und wenn ich das richtig verstanden habe, sind das fuer 5000 km so 200 Euro. Der Diesel selbst ist zwar billiger, was dadurch aber wieder relativiert wird. Da ich so 10 bis 15k km fahren werde, wuerde das ziemlich teuer, denke ich.
Ohne eine Zusage zu machen, habe ich mir die Daten geben lassen. Ich wollte auf meinen Termin am Mittag warten.
So, der Termin an sich ging dann ziemlich schnell. Die Besitzer des Ford kommen aus den Niederlanden. Bei Dingen, bei denen wir nicht weiter kamen, konnten wir gluecklicherweise auf Deutsch ausweichen. Sie waren sehr nett und sympathisch. Die beiden Windsurfer haben 5000 NZ$ und einiges an Zeit in den Wagen investiert. Sehr sauber und professionell, mit Liebe zum Detail, ist der Van von ihnen zum Camper ausgebaut worden. Ich bin dann also die 2. Generation Camper. Der Wagen hat sogar LED-Leselampen an der Decke und ein neues Radio, mit dem ich meine MP3s hoeren kann, neue Boxen, sowie eine neue Matraze. Im Prinzip sind also alle Sachen, die zum Campen eingebaut wurden, neu. Technisch ist der Wagen auch in einem einwandfreien Zustand, soweit ich das beurteilen kann. Neuer Zahnriemen, trockener Motorraum, ruhig laufender Motor. Alles gut gepflegt. Fast typisch deutsch! ;)) Und alles von einer Werkstatt bescheinigt, von der die Beiden den Wagen gekauft haben.
Ok, um mal zum Punkt zu kommen, ich habe also dem Kauf zugestimmt, nachdem ich den Preis noch von 3000 NZ$ auf 2880 NZ$ druecken konnte. Ich habe nach den Vergleichen vom Morgen (Automarkt) ein gutes Gefuehl. Leider hatte die Post und der AA (neuseelaendischer ADAC) heute schon zu, so dass die Formalitaeten (wie Ummelden und Lemoncheck) nicht mehr erledigt werden konnten. Verblieben sind wir mit einer Anzahlung von 500 NZ$ meinerseits und im Tausch dafuer der Reisepass von einem der Beiden, da wir erst naechste Woche Mittwoch den Rest abwickeln wollen. Aber das Auto ist sozusagen sicher!
Als Absicherung werde ich noch den Lemoncheck machen, einen Test beim AA, um sicher zu gehen, das keine Schulden auf dem Auto sind oder Strafzettel nicht bezahlt wurden. Aber der wird negativ ausfallen, da bin ich mir sicher.
So, da waere das Kapitel Autokauf ja fast geschafft und abgeschlossen. Ab Mittwoch bin ich also on the road. Mein erstes Ziehl steht auch schon fest. Ich werde Haik am Piha Beach besuchen. Die Surfer unter euch werden den vielleicht kennen. Sonst guckts euch im www an!
Sobald ich den Wagen habe, stelle ich auch ein paar Fotos online.
Ok, nun die Zweite schlechte Nachricht fuer ein paar Deutsche. Betrifft eigentlich nur Scooter. Hey, Scooter, ihr werdet gecovert! Natuerlich auf englisch mit Kiwislang. Und es hoert sich immernoch scheisse an! Sorry.
Ok, nun zu einer schlechten Nachricht, was mich angeht. Hey, macht mal Rabatz, damit die Angie was gegen die Griechenlandkrise macht!!! Sonst wird das ein teurer Spass hier fuer mich. Der Euro schiesst ja gradezu in den Keller. Und das habe ich vor allem heute gemerkt, denn....
...I`ve done it! ICH HABE MEINEN VAN GEKAUFT!!!
Endlich! Kostet 2880 NZ$ (sind 1560 Euro nach heutigem Stand). Mehr als ich eigentlich ausgeben wollte, aber ich habe glaube ich einen guten Kauf gemacht. Und hier die Geschichte dazu.
Zuerst mal, es ist wirklich der Van geworden, den ich in meinem Blog verlinkt hatte. Bin also ab Mittwoch Besitzer eines Ford Econovan. Hatte mich heute um 14 Uhr mit den Besitzern verabredet. Aber jetzt mal von Anfang an. Heute Morgen war ich zunaechst mal auf dem Auckland Central Carfair, dem Automarkt am Hafen, der jeden Samstag stattfindet, um mir ein Bild ueber Angebot und Nachfrage zu machen. Es gab viel Angebot und wenig Nachfrage. Gut fuer mich, so konnte ich auf niedrige Preise hoffen. Da der Winter bevorsteht, wollen viele Backpacker und Surfer das Land verlassen und ihr Auto verkaufen. Und einige ganz dringend. Aber dieser Umstand hat leider keinen Einfluss auf die Qualitaet der Angebote. Die waren zum Teil ganz miserabel. Dreckig, ausgelutscht sozusagen. Ich habe ja keine grossen Ansprueche an das Aeussere, aber technisch sollte er doch einen passablen Eindruck machen. Schliesslich will ich ja nicht dauernd in die Werkstatt, was den guenstigen Einkaufspreis hinfaellig machen wuerde.
Letzt endlich habe ich dann mit zwei Favoriten eine Probefahrt gemacht, da ich mich nicht zu sehr auf meine Verabredung mit den Verkaeufern am Mittag verlassen wollte.
Und so kams zur Premiere. Das erste Mal linksfahren. Natuerlich sind mir alle prophezeiten Anfaengerfehler passiert. Nach dem Abbiegen war ich ploetzlich auf der rechten Seite (2x passiert), was aber nicht schlimm war, da kein Verkehr. Aber ein gehoeriger Schreck ist es dann doch, wenn mans denn merkt. Ok, und selbstverstaendlich habe ich mir vorgenommen, nicht den Scheibenwischer zu betaetigen, wenn ich blinken moechte. Ist zweimal gutgegangen, dann ist es passiert. Wird wohl nicht das letzte Mal gewesen sein. Das mit der falschen Seite hoffentlich schon;)
Ok, mein Favorit vom Carfair war dann letztlich ein Toyota Estima, der zwei sehr netten Deutschen gehoert. Nachteil: es war ein Diesel mit 440k km (Automatik), der etwas kleiner als der Ford ist und somit auch fuer mich, wenn ich aufrecht auf dem Bett sitzen will, zu niedrig ist. Andererseits hatte er viele Vorteile, was die Ausstattung angeht. Im Prinzip war alles da, was das Camperherz begehrt. Angefangen bei einer Angel, Kuechenequipment, Sonnensegel, kleine Bibliothek...usw. Da die beiden Besitzer auch wirklich sehr sympathisch wirkten und der technische Zustand einwandfrei erschien, zaehlte ich den Van zu den engeren Favoriten.
Uebrigens, warum ich keinen Diesel haben will: in Neuseeland muss man sich die gefahrenen Kilometer erkaufen, d.h. man muss sich ein Kilometerguthaben kaufen. Und wenn ich das richtig verstanden habe, sind das fuer 5000 km so 200 Euro. Der Diesel selbst ist zwar billiger, was dadurch aber wieder relativiert wird. Da ich so 10 bis 15k km fahren werde, wuerde das ziemlich teuer, denke ich.
Ohne eine Zusage zu machen, habe ich mir die Daten geben lassen. Ich wollte auf meinen Termin am Mittag warten.
So, der Termin an sich ging dann ziemlich schnell. Die Besitzer des Ford kommen aus den Niederlanden. Bei Dingen, bei denen wir nicht weiter kamen, konnten wir gluecklicherweise auf Deutsch ausweichen. Sie waren sehr nett und sympathisch. Die beiden Windsurfer haben 5000 NZ$ und einiges an Zeit in den Wagen investiert. Sehr sauber und professionell, mit Liebe zum Detail, ist der Van von ihnen zum Camper ausgebaut worden. Ich bin dann also die 2. Generation Camper. Der Wagen hat sogar LED-Leselampen an der Decke und ein neues Radio, mit dem ich meine MP3s hoeren kann, neue Boxen, sowie eine neue Matraze. Im Prinzip sind also alle Sachen, die zum Campen eingebaut wurden, neu. Technisch ist der Wagen auch in einem einwandfreien Zustand, soweit ich das beurteilen kann. Neuer Zahnriemen, trockener Motorraum, ruhig laufender Motor. Alles gut gepflegt. Fast typisch deutsch! ;)) Und alles von einer Werkstatt bescheinigt, von der die Beiden den Wagen gekauft haben.
Ok, um mal zum Punkt zu kommen, ich habe also dem Kauf zugestimmt, nachdem ich den Preis noch von 3000 NZ$ auf 2880 NZ$ druecken konnte. Ich habe nach den Vergleichen vom Morgen (Automarkt) ein gutes Gefuehl. Leider hatte die Post und der AA (neuseelaendischer ADAC) heute schon zu, so dass die Formalitaeten (wie Ummelden und Lemoncheck) nicht mehr erledigt werden konnten. Verblieben sind wir mit einer Anzahlung von 500 NZ$ meinerseits und im Tausch dafuer der Reisepass von einem der Beiden, da wir erst naechste Woche Mittwoch den Rest abwickeln wollen. Aber das Auto ist sozusagen sicher!
Als Absicherung werde ich noch den Lemoncheck machen, einen Test beim AA, um sicher zu gehen, das keine Schulden auf dem Auto sind oder Strafzettel nicht bezahlt wurden. Aber der wird negativ ausfallen, da bin ich mir sicher.
So, da waere das Kapitel Autokauf ja fast geschafft und abgeschlossen. Ab Mittwoch bin ich also on the road. Mein erstes Ziehl steht auch schon fest. Ich werde Haik am Piha Beach besuchen. Die Surfer unter euch werden den vielleicht kennen. Sonst guckts euch im www an!
Sobald ich den Wagen habe, stelle ich auch ein paar Fotos online.
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