Montag, 28. Februar 2011

Goodbye New Zealand.

Da ist er also, der Tag meiner Abreise aus Neuseeland. Ich habe knapp die 10 Monate geknackt und werde in 3 Stunden nach Australien, genauer nach Sydney fliegen. Und ich habe nicht wirklich einen Plan. Das ist manchmal der Beste, habe ich jetzt schon häufiger gehört. Hoffen wir, es stimmt.
Ein paar formale Sachen müssen natürlich erledigt werden: Steuernummer (Host pass) beantragen, Bankkonto eröffnen und als erstes mal eine Unterkunft finden.
Ich habe gestern meinen letzten Tag am Strand verbracht und genossen. Zusammen mit Shanyn, einer der Kanadierinnen, habe ich ein Auto gemietet und sind nach Leigh gefahren. Ein wunder barer Tag, der mit einem Kinobesuch (127 Hours) abgeschlossen wurde.
Nun bin ich gespannt, was mich in Sydney erwartet. Drückt mir die Daumen.
Ich grüße alle meine Leute, die ich hier zurücklassen muss. War ne tolle Zeit. Vielen Dank und habt noch mehr Spaß.

Donnerstag, 24. Februar 2011

No worries!

Also einige haben vielleicht von dem verheerenden Beben in Christchurch gehört, das vor 2 Tagen mit dutzenden Nachbeben gewütet hat. Neben den Zerstörungen in der Stadt, zB die Kathedrale, sind auch zahlreiche Menschen ums Leben gekommen.
Wie ihr seht, bin ich putzmunter und genieße immernoch meine Zeit in Raglan.
Die Menschen in Neuseeland sind ziemlich geschockt, da das Beben um einiges mehr Schaden angerichtet hat als das Beben letztes Jahr im September, dazu die Toten und Vermissten.
Ich kann nicht viel Neues berichten, außer das die Wellen leider zur Zeit zu groß sind zum surfen. Ja, richtig gelesen, zu GROSS! Hoffe aber, dass das heute Nachmittag besser wird. Drückt mir also die daumen! Werde noch bis Samstag hier bleiben und ausspannen. Für Sonntag ist ein Strandausflug nach Leigh geplant. Shanyn, eine der Kanadierinnen bei denen ich in Auckland wohne, und ich mieten ein Auto, um meinen letzten Tag in Neuseeland angemessen mit Sonne, Strand und schnorcheln zu verbringen.
So, genug neidisch gemacht. Ich lass von mir hören.

Montag, 21. Februar 2011

Schuldig!

Ok, ich bekenne mich schuldig im Sinne der Anklage! Der Blog wurde ja schwer vernachlässigt in letzter Zeit und ne richtige Entschuldigung gibts auch nicht. Nun ja, ich sag mal so, jedesmal wenn ich mir vornehme zu schreiben, steht irgendwas für den nächsten Tag an, so dass ich es verschiebe um die Geschehnisse des folgenden Tages noch einzufügen. Aber so funktioniert das natürlich auf Dauer nicht. Deshalb heute eine Zusammenfassung der letzten Tage/Wochen. Ich fasse mich natürlich kurz. Natürlich!
Petra und ich sind also auf die Nordinsel übergesetzt und ziemlich direkt nach Hastings gefahren, wo ich telefonisch für uns beide einen Job klar gemacht hatte. Als wir ankamen wurden wir allerdings erst mal um einige Tage vertröstet und einige Zusagen relativiert, so dass sich die Arbeit nicht wirklich lohnen würde, erst recht nicht für Petra. Petra entschied daraufhin, und wegen einiger Probleme in ihrer Heimat, ihren Rückflug für das nächste Wochenende zu buchen. Sehr schade, aber wir hatten ja noch ein paar Tage Zeit. Da Petra noch nicht auf der Nordinsel gereist war, wollte ich nochmal den Tongariro Crossing mit ihr laufen und wir fuhren nach Taupo. Für mich selber machte ich einen Job bei meinem alten Boss Don in Maketu klar, wo ich am folgenden Montag anfangen sollte, 7 bis 10 Tage waren eingeplant.
Wir also zuerst mal nach Taupo, wo wir die heißen Quellen für ein ausgiebiges Bad benutzt haben. Leider war das Wetter am Tongariro ziemlich schlecht und wir beschlossen stattdessen nach Rotorua zu fahren und ein wenig Maori-Kultur zu erleben. Geplant, getan. AUf dem Weg haben wir am Cerosine Creek halt gemacht, der heiße Fluss mit Wasserfall als Dusche, an dem ich schon mit Dan und seinen Freunden Asaf und Ortal gebadet hatte. Petra und ich hatten einen wirklich schönen Nachmittag, an dem wir kaum aus dem Wasser kamen. Herrlich entspannend. Ihr im kalten Deutschland würdet es wahrscheinlich noch mehr genießen können.
Wir sind dann weiter nach Rotorua, wo wir am folgenden Tag ein Maoridorf besucht haben. Dort gabs eine Maori cultural performance, also Gesänge, Tänze und andere Vorführungen. Zudem habe ich mal ein wenig Hangi probiert. War alles sehr interessant und wir waren uns einig, das es eine gute Idee und Investition war.
Am folgenden Tag ist Petra dann mit dem Bus nach Auckland und hat ihren Flug nach Bolder, Colorado genommen. Trauriger Abschied, ich hatte mich schon an das Zusammensein gewöhnt. Zu Zweit Reisen ist doch was anderes.
Jetzt bin ich also wieder mal alleine unterwegs. Ich bin dann nach Maketu und bin sehr herzlich aufgenommen und begrüßt worden. Zurück bei Don und Lesley, irgendwie war das schon fast ein wenig wie nachhause kommen. Ich hatte ja schließlich 3 Monate dort gelebt und gearbeitet, und Rusty begrüßte mich, indem er völlig ausrastete, so freute er sich. Mensch, den Hund werde ich vermissen!
Nach 9 Tagen arbeiten für Don ist dann auch die Arbeit ausgegangen und ich beschloss einen neuen Warrant of Fitness für meinen Van zu machen, um ihn dann besser verkaufen zu können. Mit dem neuen WoF bin ich dann nach Auckland, wo ich vorgestern den Van innerhalb von einem Tag verkauft habe. Ein deutsches Pärchen hat ihn mir gegen Mitternacht abgekauft. Ich war ziemlich überrascht, das es so schnell ging. Aber natürlich auch überglücklich, das ich keine Probleme hatte, ihn los zu werden. Finanziellen Verlust habe ich auch nicht gemacht. Also alles bestens. Na ja, so ein bißchen traurig ist man schon, wenn man sein Zuhause der letzten 10 Monate verkauft hat.
Wo also bleiben, wenn man kein Zuhause mehr hat? Ich bin zuerst mal in ein Hostel für eine Nacht. Dormroom, 10 Betten, d.h. 9 stinkende, betrunkene, bekiffte und schnarchende Backpacker und ich.
Ich war froh, das ich die zwei Kanadierinnen von Tonga, Shanyn und Judika, unter meinen Freunden habe, die in Auckland wohnen und arbeiten. Dort konnte ich die letzte Nacht verbringen. Vorher waren Shanyn, ihre Freundin Fiona und ich noch auf dem Chinese Lantern Festival, das zur Feier des neuen chinesischen Jahrs in einem Park stattfand. Tausende Menschen und wunderbar vielfältiges asiatisches Essen. Genau nach meinem Geschmack, die Laternen waren wohl eher langweilig, aber ok.
Gleich werde ich meinen Backpack nehmen und das erste Mal versuchen, per Anhalter zu reisen. Ich habe mir ein paar Tage Raglan vorgenommen, surfen, ausspannen und die letzten Tage genießen. Und vielleicht noch Pat, den Maori, in Hamilton besuchen, falls er Zeit hat.
So, das war mal kurz zusammengefasst. Ich werde jetzt aufbrechen. Wünscht mir Glück mit meinem Daumen.

Samstag, 5. Februar 2011

Abel Tasman Track

Also, endlich Abel Tasman. Ich hoffe, nach den Strandbildern vom Heaphy Track wirds euch nicht langweilig. Aber der Abel Tasman Track war tatsächlich ziemlich anders. Ich war erstens nicht alleine unterwegs, was das ganze enorm aufgewertet hat, zweitens haben wir zwei der drei Tage mit dem Kajak verbracht und drittens war das Meer, der Wald und die Landschaft sowieso anders;)
Ich fang mal vorne an. Nach dem Heaphy Track ist Petra in Westport wieder zu mir gestoßen. Wie schon berichtet habe ich durch sie meine ersten Couchsurf-Erfahrungen gesammelt. Als wir dann von Nelson weiter Richtung Abel Tasman Nationalpark gefahren sind, haben wir zwei Tage vor unserem geplanten Trip das Kajak gebucht. Wir beide wollten auf eigene Faust los, ohne eine geführte Tour zu buchen. Nach allem was wir so gehört haben, sollte das auch möglich sein. Die Wettervorhersage war gut und beim Buchen des Kajaks wurden wir darauf hingewiesen, das wir vor Beginn unseres Trips eine Sicherheitsunterweisung erhalten.
Um die zwei Tage bis zum Trip zu überbrücken sind wir dann nach Takaka gefahren. Takaka, der angeblichen Hippie-Stadt, die eigentlich nicht wirklich eine ist. Vielleicht etwas alternativer als andere Städte in Neuseeland, aber mehr auch nicht. Davon abgesehen ist es ein netter kleiner Ort, so das wir nicht zu sehr enttäuscht waren. Es war sonnig und heiß und wir relaxten am einsamen Strand der Wainui Bay mit Wassermelone und gingen abends nackt schwimmen. Unser persönliches Hippiefeeling. Illegalerweise campten wir auch an der Bay, so dass wir morgens von einem Mitarbeiter des Department of Conservation (DoC) verwarnt wurden.
Dann endlich zurück nach Marahau, wo wir unseren Kajak-Trip starten sollten. Nach einer 1,5h dauernden Lehrstunde konnten wir dann endlich raus aufs offene Meer. Erstes Ziel war Fisherman`s Island, wo wir unsere verfrühte Mittagspause verbrachten (erstes Bild oben).
Fisherman`s Island ist übrigens die kleine Insel im Hintergrund des zweiten Bildes. Dieser Strand, Observation Beach, sollte unser erster Übernachtungsplatz sein. Wir waren mit Zelt unterwegs, so dass ich einen Zeltplatz gewählt hatte, der nur mit einem Kajak vom Wasser aus erreichbar war. Ich versprach mir mehr Privatsphäre in der Hochsaison, da der Platz max. für 10 Personen vorgesehen war. Da wir ziemlich früh ankamen, schien meine Rechnung auch anfangs aufzugehen. Später kamen dann allerdings noch 4 Deutsche an, die aber ganz nett waren. Die Deutschen sind wirklich überall, was mich manchmal ziemlich nervt. Auch jetzt in der Bibliothek höre ich wieder Deutsche neben mir. Zwei der Deutschen vom Strand, ein lustiges schwules Pärchen, sollten wir noch mehrfach wieder sehen. Unter anderem überholten wir sie direkt zweimal am folgenden Tag mit dem Kajak, was so gar nicht ihr Verkehrsmittel war. Wir mussten unser Lachen wirklich gewaltsam unterdrücken, so komisch war es jedesmal wenn wir sie sahen.
Ich versuchte an beiden Tagen auch mein Glück mit Angeln und schleppte eine Leine mit mehreren Haken hinter dem Kajak. Ich war zeimlich optimistisch was das anging und wollte Petra ganz stolz am Abend den Fisch präsentieren. Sie war ziemlich skeptisch, was meine Fischerei anging, und leider sollte sie Recht behalten! Nicht ein Fisch und ich stand als Depp da.
Die Strände, die wir in unseren Pausen ansteuerten waren wundebar. Die ganze Zeit und überall hatten wir kristallklares Wasser, goldgelbe Sandstrände mit Felsküste und anschließenden immergrünen Wäldern.





Wir sahen viele Kormorane und an unserem zweiten Campingplatz, Tonga Quarry, kamen nachts die schon in Oamaru bewunderten blauen Zwergpinguine an Land. Robbenkolonien und Babys konnten wir auf zwei Inseln beobachten.

Auf dem Weg zu unserem zweiten Campinglatz passierten wir Buchten und Strände mit nicht besonders positiv klingenden Namen wie Mosquito Bay und Sandfly Bay. Leider hatten wir auch an unserem Zeltplatz mit den Viechern zu kämpfen. Schön, das Sandflies tagaktiv sind, so hatten wir nach 10 Uhr nur noch die Mosquitos zu bekämpfen. Auch hier kann ich nur wieder ein gutes Repellent für den Abel Tasman Track empfehlen. Außerdem Sunlotion mit mindestens LSF 30.
Als wir dann am dritten Tag unsere Wanderung starteten, konnten wir die Strände das erste Mal vom Land aus bewundern. Zwischen den schattigen Bäumen bekamen wir so manche schönen Aussichten zu Gesicht. Und das klare Wasser war von oben betrachtet fast noch schöner.
Da wir die ganzen drei Tage um die 26 bis 30°C hatten änderten wir unseren Plan am letzten Tag und wanderten nicht mehr das letzte Stück bis zum Separation Point. Und wir buchten ein Wassertaxi, was uns zu unserem Startpunkt zurückbrachte, anstatt es per Anhalter zu versuchen. So konnten wir am Ende unserer Wanderung noch 2 h den Strand genießen und schwimmen gehen.

Freitag, 4. Februar 2011

Wie versprochen: Bilder des Heaphy Track

Ok, das ist einfach nur Westcoast, also auf dem Weg zum Heaphy Track. Wollte ich euch aber nicht vorenthalten, so habt ihr wenigstens einen kleinen Eindruck, wo man lang fährt.




Einige interessante Tiere gabs auch zu sehen. Fragt mich bitte nicht, was das für ne spinne ist! No idea! Die Weka`s waren ziemlich dreist, aber lustig. Das sind Vögel, die einer Trappe ziemlich ähnlich sehen. Vielleicht sinds sogar welche;)

Sonnenuntergang bei der Heaphy Hut. Ohne Sandflies wäre das Erlebnis noch schöner gewesen.



Und Nikau Palmen überall. Tropenfeeling pur.

Dienstag, 1. Februar 2011

Zu viel für einen Post: Heaphy Track und Abel Tasman Track

Lange Zeit ist nichts passiert auf diesem Blog, ich weiß. Ein kleines schlechtes Gewissen habe ich ja auch, aber viel kann ich eigentlich nicht dafür. Mir fehlte einfach die Zeit und die Gelegenheit, ihn zu aktualisieren. Ich hoffe, ihr seht es mir nach, denn passiert ist bei mir ne Menge. Zu viel, um es detailiert zu schildern, was ich wirklich schade finde.
Zuerst mal hatte ich mich in Westport kurzfristig entschlossen, 2 Tage meiner Zeit dem Heaphy Track zu opfern, der von Karamea die Küste entlang in die Berge führt. Da ich nur zwei Tage des 4 bis 6 Tage dauernden Tracks machen wollte, habe ich mir nur den Küstenabschnitt vorgenommen, d.h. bis zur Heaphy Hut, dort übernachten und zurück. Wie sich herausstellte, war der zu den 9 Great Walks gehörende Heaphy Track nicht wirklich gut besucht und so hatte ich die meiste Zeit die einsamen Sandstrände für mich. Das Wetter spielte auch mit, es war tropisch heiß und schwül, was ziemlich gut zu den Stränden passte, hinter denen Wälder von Nikau-Palmen an den Hängen der Berge wuchsen. So entstand eher ein Eindruck von tropischen Stränden in der Südsee wie Fidji oder Tonga. So sehr anders als alles, was ich bisher in Neuseeland gesehen habe. Wo ist es sonst wohl Möglich den Kontrast zu erleben, auf einem Gletscher zu stehen (Franz Josef Gletscher) und wenige Tage später an der gleichen Küste durch Palmenwälder an gelben Sandstränden zu wandern? Tolles Gefühl. Alles nur getrübt durch meinen Feind Nr. 1 in Neuseeland: Sandflies. Diese Biester haben mich beinahe aufgefressen. Zu Tausenden fallen sie über alles her, was Blut in sich trägt. Eine Plage, schlimmer als die Mücken Norwegens, auf die ich gerne verzichten würde. Die Bisse dieser kleinen Mistfiecher schmerzen und jucken dann mehrere Wochen, wenn man besonders anfällig ist. Ansonsten nur wenige Wochen;)
Calendula-Salbe hift ein wenig nach einem Biss, aber ein gutes Repellent ist unbedingt notwendig. Also schwinge ich die chemische Keule, wann immer es notwendig ist.
Natürlich habe ich einige Bilder gemacht, von denen ich nicht alle vorenthalten möchte. Aber da mir die Zeit fehlt, zu sortieren und auszuwählen, hier erstmal nur mein Bericht.
Gleiches gilt für den folgenden Abel Tasman Track. Aber wartet geduldig auf die Bilder, es lohnt sich. Da ich morgen die Südinsel verlassen werde, habe ich genug Zeit auf der Fähre, um das Hochladen vorzubereiten.

Am Tag meiner Rückkehr vom Heaphy Track hat sich Petra wieder in meine Gesellschaft begeben. Petra ist ein eifriger Nutzer und Mitglied von CouchSurfing. So kam ich an diesem Tag zu meiner Couchsurfing-Premiere, die sie organisiert hatte. Wir blieben bei einem Motorradrocker namens David, ein ziemlicher Chaot um die 40, der uns spontan auf eine Hochzeit mitnahm. Da ich nach meinem Marsch ziemlich müde war, hat das Bier sehr gut angeschlagen, so dass mich Petra überredet hat, doch etwas früher zu gehen. Eigentlich echt schade, da ich den Leuten dieser sehr lässigen Hochzeit, die eher ein großes Grillfest mit Leuten in Flipflops und T-Shirt war, doch mal zeigen wollte, was so ein Deutscher vertragen kann. Letztendlich war es vielleicht doch besser so, da ich am nächsten Tag im Gegensatz zu unserem Gastgeber David keinen Kater hatte.
Weiter sind wir dann nach Nelson, wo Petra eine nächste Couchsurfing Gelegenheit aufgetan hatte. Auch hier erwartete uns wieder ein BBQ mit Burgern. Gastgeber war diesmal Pieter, ein Holländer, und seine Kiwifrau Rae. Zuerst war alles zeimlich entspannt und interessant, da Pieter fast die ganze Welt bereist hat und so einiges erzählen konnte. Schnell stellte sich aber dann heraus, das der liebe Pieter nicht wirklich entspannt war und die ganze Sache mit dem Couchsurfing etwas zu ernst nahm. Zumindest für unseren Geschmack. Wir haben dann das Beste daraus gemacht und uns einen Film angesehen, die luxuriöse Dusche genossen und die Nacht in einem wundervoll weichen Bett verbracht. Am nächsten Morgen sind wir dann ziemlich früh abgehauen, ohne unhöflich zu sein natürlich. Aber wir hatten uns viel vorgenommen, der Abel Tasman Track wartete und wir hatten noch keine Kajaks gebucht. Also schnell nach Marahau, wo dann aber alles herrlich unkompliziert lief. Kein Problem also mit den Kajaks, so dass wir uns einen Ausflug nach Takaka vornahmen, einer angeblichen Hippiestadt. Dort wollten wir dann zwei Tage bleiben, bis wir zurück wollten um den Track zu starten.
In Takaka war alles ganz ok, nur von Hippiefeeling habe ich nicht viel gemerkt. Denke mal, da wird mehr Werbung gemacht, als wirklich dahinter steckt. Die Leute waren allerdings ziemlich nett und wir hatten ne schöne Zeit. Nur von dem uns empfohlenen Übernachtungsplatz, der am ehesten noch an ein Hippiecamp erinnerte, wurden wir dann von Mitarbeitern der Kommune verjagt. Nicht sehr nett, aber immerhin nachvollziehbar. Einfach zuviele schwarze Schafe unter den Backpackern.

Ok, hiermit höre ich erstmal auf. Weiter gehts nämlich mit dem Abel Tasman Track. Der nächste Post erfolgt wahrscheinlich in Wellington und auch die Bilder werde ich dort hochladen. Meine Zeit ist wieder mal um. Sorry.